Über 400 Tänzerinnen und Tänzer trafen sich zum 8. DJK Jazz und Modern Dance Turnier in der Dreingauhalle


Nachfolgend die Berichterstattung des „WA“ vom  06.06.2011

 

DRENSTEINFURT ▪

Fast 400 Tänzerinnen waren beim Jazz- und Modern-Dance-Turnier der DJK Olympia in der Dreingau-Halle dabei – darunter auch vier Gruppen der DJK. Für die „Die Wilde 13“ reichte es in der Kinderliga II am Ende für Platz zwei.

Der letzte Ton des fetzigen Songs „Rockafeller Skank“ von Fatboy Slim verklingt, die neun Tänzerinnen der Drensteinfurter Jazz- und Modern- Dance-Gruppe „Mixture admission“ erstarren in ihrer Abschlusspose und einzig der von der Anstrengung der letzten drei Minuten schwere Atem durchbricht die Stille in der Dreingau-Halle. Schließlich brandet der Applaus auf und die Mädchen im Alter von 15 bis 20 Jahren erheben sich strahlend.

Diese und ähnliche Szenen spielten sich am Wochenende beim Jazz- und Modern-Dance-Turnier ab, das von der Tanzsportabteilung der DJK Olympia Drensteinfurt in der Dreingau-Halle ausgetragen wurde. 30 Formationen und fast 400 Tänzerinnen traten an zwei Tagen in drei Ligen gegeneinander an, darunter auch vier Drensteinfurter Teams.

„Mixture admission“ und die siebenköpfige Formation „Esperienza“, die in diesem Jahr unter der Leitung von Lena Schlierkamp zum ersten Mal in der Landesliga mittanzte, maßen sich am Samstagnachmittag zu wilden Liedern und in neonfarbenen Kostümen mit acht weiteren Teams der Landesliga und lieferten im Vergleich mit ihren Choreografien wohl die schnellsten Darbietungen ab. Am Ende reichte es für den siebten („Mixture admission“) und achten („Esperienza“) Platz, womit die beiden Formationen die nächste Runde erreicht haben. Bei dem nächsten und letzten Turnier der Saison hoffen beide Formationen, sich noch einmal weiter nach vorne tanzen zu können.

Margit Gericke, Trainerin von „Mixture admission“, zeigte sich aber durchaus zufrieden und sprach damit auch für ihre Kollegin Schlierkamp: „Das Ergebnis spiegelt durchaus den Saison-Verlauf wider. Aber wir haben uns im Vergleich zum letzten Turnier deutlich gesteigert. Die Leistung passte, trotz der schwierigen Bedingungen durch das Wetter.“ Den ersten Platz in der Landesliga belegte am Samstag die Gütersloher Formation „Encantador“.

Das Abschlussturnier der Saison der Kinderliga II – mit Teilnehmern aus dem ersten und zweiten Schuljahr – entwickelte sich am frühen Sonntagnachmittag zu einem richtigen Krimi. Die Drensteinfurter Gruppe „Die Wilde 13“, vereinsintern auch schon die „ewigen Zweiten“ genannt, kämpfte auch beim diesjährigen Saisonabschluss noch um den ersten Platz.

Mit ihrer Darbietung zur Filmmusik von „Pünktchen und Anton“ hofften sie, sich in der Heimat gegen die Konkurrenz, die Dülmener Formation „Pinky’s“, durchzusetzen, um den goldenen Pokal in diesem Jahr nach Stewwert zu holen. Am Ende reichte es aber doch „nur“ für den zweiten Platz des Turniers, in der Dreingau-Halle gewannen die „Pinky‘s“. „Die Wilde 13“ belegt damit auch im Gesamtergebnis der Kinderliga den zweiten Rang.

Eine echte Überraschung stellte für Trainerin Margit Gericke aber besonders die Leistung der Newcomer-Formation „Conquimba“ dar: „Dass sich die Kinder so jung und gerade in ihrer ersten Saison schon ins Mittelfeld tanzen hätte keiner erwartet. Die Kleinen haben auf jeden Fall noch einiges vor“, sagte Gericke.

Noch vor ihrem Auftritt hatte die Formation gleichauf mit der Gruppe „Torbellino“ aus Halle gestanden, es ging nun um den vierten und fünften Platz. Mit ihrer „dschungelmäßigen“ Darbietung zur Filmmusik von „Tarzan“ hatten die Drensteinfuter zum Schluss dann auch die Nase vorn und konnten in der Saisonauswertung den vierten von acht Plätzen belegen.

Den Abschluss des Turnierwochenendes bildeten schließlich die Auftritte der zwölf Formationen der Jugendlandesliga III, in der aber keine Drensteinfurter Gruppen mehr antraten. ▪ cpl

 

 


    9. Juni 2011

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